Canon EOS RP
„Die EOS RP ähnelt der EOS R, ist jedoch kleiner und kompakter. Sie passt gut in die Hand und ist sehr einfach zu bedienen. Sogar das Menüsystem ist zu 90 % identisch mit dem, an das ich gewöhnt bin“, sagt Kazsimer.
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„Für mich geht Fotografie einfach mit Natur und Wandern Hand in Hand“, sagt Fotograf Gergo Kazsimer. „Ich bin gern draußen, und wenn ich dort bin, halte ich den Moment gerne fest und teile mein Erlebnis. Es ist auch eine Möglichkeit, mich auszudrücken, denn bei dem, was ich sehe und was ich fotografiere, geht es irgendwie auch um mich. Es geht darum, Menschen die Welt durch meine Augen zu zeigen.“
Kazsimer arbeitet als Betrugsanalyst für eine Onlinebank mit Sitz in München, aber am Wochenende und an Feiertagen liebt er es, mit seiner Kamera in die Natur hinaus zu ziehen. Diese Reisen, ob allein oder mit Freunden, dauern mitunter nur einen Tag, können sich aber auch über mehrere Wochen erstrecken. Seine dabei entstehenden Landschafts- und Naturbilder sind sehr beliebt: Er hat ca. 10.000 Instagram-Follower, hat Bilder über Getty Images verkauft, und eine seiner Aufnahmen wurde als vorinstalliertes iPhone-Hintergrundbild verwendet. Sein Hobby bringt ihn jetzt schon an erstaunliche Orte.
Seine letzte Reise war die Reise seines Lebens, bei der er die Gelegenheit hatte, die spektakulären Landschaften der südafrikanischen Provinz Westkap zu fotografieren. Es war sein erster Besuch in dem Land, und er sagt, dass die Landschaft mit nichts vergleichbar war, was er zuvor gesehen hat. „Es war atemberaubend“, schildert er. „Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass dies eine der besten Erfahrungen meines Lebens war.“
Kazsimer hat nicht nur eine ihm vorher unbekannte Landschaft erkundet, sondern war auch einer der ersten Fotografen, die die Canon EOS RP ausprobieren durften. Diese spiegellose Vollbildkamera verfügt über einen Sensor mit 26,2 Megapixel und Vollbildqualität in einem kompakten und leichten Gehäuse und ist somit ideal für Reisen und Wandern geeignet. Als kompakte Ergänzung zur Canon EOS R Serie verfügt die Kamera über einen dreh- und schwenkbaren Touchscreen mit bis zu 4.799 Autofokuspositionen. „Der größte Vorteil der Kamera ist für mich definitiv der Touchscreen. Er ist bei meiner Arbeit sehr nützlich“, sagt Kazsimer.
Wie die professionelle Canon EOS R kann sie mit den revolutionären RF Objektiven sowie über drei Adapter mit vorhandenen EF und EF-S Objektiven verwendet werden, ohne dass die optische Leistung beeinträchtigt wird. Kazsimer stellte fest, dass es einfach war, von seiner Canon EOS 6D zu wechseln und seine vorhandenen Objektive und die RF Objektive zu verwenden.
„Als ich die Kamera zum ersten Mal in den Händen hielt, war das ein sehr vertrautes Gefühl, da sie dank ihres ergonomischen Designs meinen anderen Canon Kameras sehr ähnlich war“, sagt er. „Ich habe die EOS R ausprobiert, und die EOS RP ist ähnlich, aber kleiner und kompakter. Sie passt gut in die Hand und ist sehr einfach zu bedienen. Sogar das Menüsystem ist zu 90 % identisch mit dem, an das ich gewöhnt bin.“
Der in Ungarn geborene Kazsimer schildert, dass seine Leidenschaft für die Natur bereits in jungen Jahren begann, als er mit seinen Eltern häufig in verschiedene Länder reiste. „Ich war immer auf der Suche nach einem schönen Ort, wo wir anhalten konnten, wie einem See oder einem Berg, wo wir einfach eine Weile verweilen konnten“, erinnert er sich.
Kazsimer begann 2009 mit dem Fotografieren, als er eine Canon EOS 500D kaufte. In den folgenden Jahren nahm er sein Hobby immer ernster und fing an, Wanderungen zu unternehmen, um Fotos aufzunehmen. Je erfahrener er wurde, umso klarer wurde ihm, dass er eine bessere Kameraausrüstung benötigte.
Mit dem intuitiven Menü und dem ergonomischen Design von Canon kam er gut zurecht, daher legte er sich kurz nach ihrer Veröffentlichung im Jahr 2014 eine EOS 6D Vollbildkamera mit 20 Megapixel sowie Vollbildobjektive wie das Canon EF 70-200mm f/4L IS USM zu. „Ich wollte eine Kamera im Vollformat, die mehr Funktionen bietet, mehr Licht einfängt, einen Sensor mit besserer Qualität hat, eine bessere Bildqualität erzeugt und mehr Megapixel hat.“
Das Fotografieren in Umgebungen, die ihm am besten gefallen, ist für ihn eine großartige Möglichkeit, dem Druck seiner Arbeit zu entfliehen. „Während der Woche sitze ich vor einem Computer und starre den ganzen Tag auf einen Bildschirm. Am Wochenende und an Feiertagen bin ich in der Natur. Ich kann einfach abschalten und mich auf etwas anderes konzentrieren. Hier kann ich mich entspannen und gleichzeitig kreativ sein.“
Kazsimer hat sich auf die Reise-, Landschafts- und Naturfotografie spezialisiert. Die meisten seiner Arbeiten entstehen in Europa und Skandinavien. Dabei lernt er ständig dazu und strebt danach, seine Arbeit weiter zu verbessern. „Die meisten Leute gehen raus, machen ein schönes Bild von der Landschaft und sind damit zufrieden. Ich aber suche immer nach etwas mehr“, sagt er.
„Ich verwende gerne ein langes Objektiv, um die Szene zu komprimieren und Details zu isolieren. Aber ich behalte auch den Vordergrund im Auge, damit ich etwas hinzufügen kann, das den Blick einfängt und dem Bild Tiefe verleiht.“
„Wenn ich Fotos aufnehme und bearbeite, nehme ich mir immer die Zeit, um sicherzustellen, dass alles perfekt ist.“
Auf dieser Reise besuchte Kazsimer Orte in der südafrikanischen Provinz Westkap. Er fotografierte auf dem Land in der Nähe der Stadt Stellenbosch und erkundete die üppigen Täler und Berge des nahe gelegenen Jonkershoek Nature Reserve. Er wanderte auch durch das Naturschutzgebiet der Cederberg-Berge, etwa 300 km nördlich von Kapstadt.
Die Landschaften waren spektakulär, aber die Aufnahmen hatten auch ihre Herausforderungen. „Am ersten Tag gab es einen großartigen Sonnenuntergang, und ich hatte erwartet, an den folgenden Tagen dasselbe Schauspiel zu erleben, aber das war nicht der Fall“, sagt Kazsimer. „Der Himmel war einfach nur blau, ohne Wolken und ohne attraktives Licht. In diesem Fall lasse ich den Himmel soweit es geht außen vor und konzentriere mich eher auf die Landschaft selbst.“
„Die Landschaft in Jonkershoek war wirklich schön. Alles war grün, und es gab kaum Felsen in den Bergen. Ich habe den ganzen Tag über Bilder aufgenommen, selbst bei schwierigen Lichtverhältnissen. In Cederberg war die Landschaft hingegen wüstenähnlicher, und in der Wildnis fand ich außergewöhnliche Felsformationen, deren Farben fantastisch aussahen, als die Sonne unterging und das letzte Licht des Tages auf sie fiel.“
„Das war auch ein großartiger Ort, um den Sternenhimmel aufzunehmen, daher habe ich die Milchstraße um Mitternacht fotografiert. Der elektronische Sucher (EVF) war dabei von großem Nutzen, da ich alles klar sehen konnte, selbst bei Dunkelheit, und ich die Belichtung überprüfen und anpassen konnte.“
Die Low-Light-Eigenschaften der Canon EOS RP umfassen eine präzise AF-Funktion bis zu -5EV* (Helligkeit zwischen Mondlicht und Sternenlicht), einen ISO-Bereich von bis zu 40.000 (oder 102.4000 im erweiterten Modus) und einen EVF mit 2,36 Millionen Bildpunkten, der eine echte Simulation von Aufnahmen selbst bei fast vollständiger Dunkelheit zeigt.
Kazsimer stellte fest, dass das geringe Gewicht der Canon EOS RP von nur 485 Gramm inklusive Akku und Speicherkarte eine willkommene Reduzierung des Gepäcks auf seinen Wanderungen bedeutete. Auch der dreh- und schwenkbare Touchscreen war bei seiner Arbeit besonders nützlich, da er ihn drehen und die Bedienelemente über den Bildschirm sehen und bedienen konnte, egal für welchen Blickwinkel er sich entschieden hatte. Dank der Flexibilität des dreh- und schwenkbaren Bildschirms konnte er aus Blickwinkeln aufnehmen, die er zuvor noch nie genutzt hatte.
Selbst bei Verwendung des EVF konnte Kazsimer mit dem Daumen den Touchscreen bedienen, um einen Fokuspunkt auszuwählen – ein Vorgang, der dank bis zu 4.799 Fokuspositionen schnell und präzise war.
„Man kann mit dem Daumen scrollen und den Fokuspunkt auswählen, was extrem nützlich ist. Es geht schnell, und ich habe diese Funktion sehr häufig verwendet. Obwohl es sich um eine neue Funktion handelte, hatte ich mich schon nach wenigen Versuchen vollständig daran gewöhnt“, so Kazsimer. „Man kann den Fokus beliebig auswählen, was für mich etwas ganz Neues ist. Es war sehr präzise.“
Das Hauptobjektiv, das er bei seinen Aufnahmen verwendet hat, war das Canon RF 24-105mm F4L IS USM. „Es ist kein großes Objektiv und passt gut auf die Kamera“, sagt Kazsimer. „Es ist wirklich scharf, und ich habe es sehr gerne verwendet. Ich habe auch das Canon EF 100-400mm f/4.5-5.6L IS II USM verwendet, wenn ich ein längeres Objektiv brauchte, insbesondere für Tieraufnahmen. Es ist ein wenig schwer, aber es ist ein hochwertiges Objektiv, und die Brennweiten sind einfach fantastisch.“
Kazsimer nutzte auch den optionalen Bajonettadapter mit Einsteckfilter EF-EOS R, der die Verwendung von Filtern ermöglicht, ohne diese an der Vorderseite des Objektivs anbringen zu müssen. Er verwendete sowohl einen variablen ND-Filter als auch einen Zirkularpolfilter.
„Man kann die Stärke des Effekts über ein Wahlrad ändern. Das war eine Funktion, die ich noch nie ausprobiert hatte“, erklärt er. „Im Gegensatz zu einigen Objektivfiltern auf der Vorderseite sorgt sie für einen guten, gleichmäßigen Effekt auf dem gesamten Bild.“
„Es ist sehr praktisch, etwas zu haben, das man einfach in das Objektiv hineinschieben kann. Man spart auch Geld, da es sich um ein kleineres Glasstück handelt als bei einem Objektivvorsatzfilter, und der Adapter ist benutzerfreundlicher.“
Kazsimer sagt, dass seine ersten Erfahrungen mit der Canon EOS RP äußerst positiv waren, und er glaubt, dass die Mobilität dieser spiegellosen Vollbildkamera perfekt zu seiner Arbeit als Landschafts-, Reise- und Naturfotograf passt.
Kazsimer blickt optimistisch in die Zukunft. Er plant, die Fotografie weiterhin zu genießen und vorerst mit seinem derzeitigen Job zu kombinieren, aber eines Tages möchte er den Sprung wagen und professioneller Naturfotograf werden. „Der Wunsch, Vollzeitfotograf zu sein, war schon immer da“, sagt er.
„Ich nehme Herausforderungen gerne an, und in meiner Karriere bin ich immer von einem Land zum nächsten gezogen, wenn sich eine bessere Gelegenheit ergab. Vielleicht passiert das ja auch mit der Fotografie. Ich weiß es noch nicht. Aber sich nur auf die Fotografie zu konzentrieren, wäre wirklich fantastisch.“
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* Bei Einzelfotoaufnahmen mit Blende 1:1,2, zentrales AF-Feld, One-Shot AF, bei 23 °C, ISO 100
Die essentielle Ausrüstung für Reiseabenteuer
„Die EOS RP ähnelt der EOS R, ist jedoch kleiner und kompakter. Sie passt gut in die Hand und ist sehr einfach zu bedienen. Sogar das Menüsystem ist zu 90 % identisch mit dem, an das ich gewöhnt bin“, sagt Kazsimer.
Ein extrem vielseitiges 24-105-mm-Zoomobjektiv, das die perfekte Balance aus Leistung, Handhabung und Abbildungsqualität bietet. „Es ist wirklich scharf, und ich habe es sehr gerne verwendet“, sagt Kazsimer.
Ein kompaktes, hochleistungsfähiges 100-400-mm-Zoomobjektiv mit einem 4-Stufen-Bildstabilisator und hochwertiger Optik für gestochen scharfe Aufnahmen. „Ein hochwertiges Objektiv“, so Kazsimer, „mit einem fantastischen Brennweitenbereich.“
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